Bürgergespräch in Weißenberg

Einer sehr lebendigen Diskussionsrunde stand Patrik Heene in Weißenberg Rede und Antwort. Einige Bürgerinnen und Bürger hatten sich eingefunden, unter ihnen Bürgermeister Hans-Dieter Wiederstein, der Wehrführer von Liebenscheid Michael Hast und der Vorsitzende des Sportvereins Stefan Theis.
Themen waren unter anderem die Schulbus-und allgemeinen Busverbindungen und die mögliche Einrichtung eines Servicetaxis für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Es müsse allerdings abgewägt werden zwischen dem Erhalt des Dorfladens und der Einkaufsmöglichkeit in Rennerod. Die Unterstützung für den Dorfladen in Liebenscheid bleibe weiterhin wichtig.

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Sehr intensiv wurde über den Brandschutz diskutiert. Die Situation der Freiwilligen Feuerwehren in Liebenscheid, Weißenberg und Löhnfeld ist nicht einfach. Es ist schwierig die notwendige Gruppenstärke zu sichern. Die Feuerwehr Löhnfeld führt bereits Übungen mit der Feuerwehr Liebenscheid gemeinsam durch. Auch die Kinder und Jugendlichen gehen nach Liebenscheid zur Jugendfeuerwehr. Patrik Heene sagte, dass ihm die Schwierigkeiten der kleinen Freiwilligen Feuerwehren durchaus bewusst seien. Um aber den flächendeckenden Brandschutz auch in Zukunft zu gewährleisten, stellte er eindeutig klar: „Wir müssen alles daran setzen alle Wehren in der Verbandsgemeinde zu erhalten und leistungsfähig auszustatten.“ Außerdem sei die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren und anderer Vereine für das Dorfleben nicht zu unterschätzen!

Besonders ausführlich unterhielt sich die Runde auch über die kommunale Jugendpflege. Patrik Heene erläuterte, dass die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat bereits im vergangenen Jahr einen Antrag auf Einstellung eines zweiten Jugendpflegers gestellt habe. Dieser Antrag wurde abgelehnt und stattdessen zehntausend Euro für die ehrenamtliche Jugendarbeit der Ortsgemeinden zur Verfügung gestellt. Von diesen Mitteln sei aber nichts abgerufen worden. Leider war offensichtlich nicht klar, wofür und unter welchen Umständen diese Gelder von den Ortsgemeinden abgerufen werden konnten. Es ging hierbei nicht um die Förderung ehrenamtlicher Jugendarbeit in den Vereinen, sondern um die Unterstützung von Jugendräumen und Jugendarbeit der Kommune. Zurzeit liegt diese Art von Jugendarbeit allerdings nahezu vollständig brach. Als einziger der drei Bewerber um das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde fordert Patrik Heene: „Deshalb brauchen wir dringend einen zweiten Jugendpfleger!“

Uwe Hermann, ehemaliger evangelischer Pfarrer von Rennerod, der jetzt in Liebenscheid wohnt und Patrik Heenes Bürgermeisterkandidatur unterstützt, skizzierte die Aufgaben der kommunalen Jugendpflege in den kommenden Jahren: „Wir müssen drei Bereiche unterscheiden, die wir dringend brauchen:
1. Die Jugendarbeit im Schwesternhaus in Rennerod, die zurzeit von Tim Stecker versehen wird. Hier werden zentrale Angebote gemacht, Freizeiten und die Stadtranderholung organisiert und mit der generationenübergreifenden Arbeit im Schwesternhaus der Familie (Leiterin Gaby Schneider) zusammengearbeitet.
2. Ein zweiter Jugendpfleger, der die Jugendarbeit in den Ortsgemeinden initiiert und koordiniert. Dies muss in enger Zusammenarbeit mit dem JobFux, den Bürgermeistern, den Ortsgemeinderäten, Vereinen, Verbänden und Kirchen geschehen. Außerdem sollte dieser Jugendpfleger sich um Jugendliche mit besonderen Problemen kümmern.
3. Eine effiziente Unterstützung der Vereine, Verbände und der Kirchen, die Jugendarbeit in eigener Regie betreiben und damit einen unschätzbaren Dienst an der Gesellschaft leisten.“

Patrik Heene fasste zusammen: „Genau das sind meine Vorstellungen, die ich als Bürgermeister der Verbandsgemeinde umsetzen werde!“

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