Patrik Heene

Bürgermeisterkandidat Patrik HeeneIch bin 47 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder.

Nach meiner mittleren Reife an der Realschule in Rennerod habe ich eine Lehre als Dreher (Zerspanungsmechaniker) begonnen und abgeschlossen. Anschließend besuchte ich die Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg, wo ich die Fachhochschulreife erwarb.

In der Zeit bis zum Wehrdienst arbeitete ich in meinem Beruf als Dreher. Eine Zeit in der Schichtarbeit und Prämiensystem wie auch heute noch zur Normalität in vielen Berufsbranchen gehören.

Ich verstehe die Sorgen und Ängste der vielen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in unserer Gesellschaft. Die Ängste um den Arbeitsplatz, die Ängste um nachlassende Leistungsfähigkeit im Alter sowie vor der Altersarmut.

Ich leistete meinen Grundwehrdienst und verpflichtete mich danach als Reserveoffiziersanwärter SaZ 2. Ich bin vertraut mit den Hierarchien in unserem Heer und kann mich in den Alltag der Soldaten und Soldatinnen sehr gut hineinversetzen. Das ist in einer Verbandsgemeinde, die Sitz eines Bundeswehr-Standorts ist und auch in Zukunft bleiben muss, von großer Bedeutung und Wichtigkeit.

Nach meiner aktiven Zeit bei der Bundeswehr habe ich eine Berufsausbildung bei der Verbandsgemeinde Rennerod als Verwaltungsfachangestellter begonnen und abgeschlossen.

Im Rahmen der Weiterbildung nahm ich am Angestelltenlehrgang II am Kommunalen Studieninstitut in Koblenz teil und erwarb den Abschluss als Verwaltungsfachwirt. Ein Abschluss der dem gehobenen Dienst der Beamten gleichgesetzt ist.

Seit 2004 bin ich Kassenleiter der Verbandsgemeinde Rennerod. Mir sind sieben Mitarbeiter unterstellt. Neben den allgemeinen Kassengeschäften leite ich ebenso unsere Vollstreckungsstelle.

Vor der Kassenleitung war ich im Ordnungsamt und in der Zentralverwaltung mit verschiedenen Aufgabengebieten vertraut, so dass ich sagen darf, dass ich unsere Verwaltung und deren Aufgaben von der Pike auf gelernt habe.

In meiner beruflichen Laufbahn verinnerlichte ich den Leitsatz des „kameradschaftlichen Führens“. Ein Führungsstil der den Mitarbeitern ein Ziel vorgibt aber genug Platz lässt, durch Eigeninitiative den Weg dorthin mitzugestalten. Nur motivierte, flexible Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Engagement und Kreativität mitgestalten können, bringen ihre volle Arbeitsleistung in die Verwaltung ein.

Sie, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Motor der Verbandsgemeinde. Und dieser Motor muss geräuschlos mit hoher Drehzahl laufen. Dies wird uns gelingen.

1997 wurde ich in den Personalrat der Verbandsgemeinde Rennerod gewählt. Diesem gehöre ich in der fünften Wahlperiode an. Seit 2005 stehe ich dem Personalrat als Personalratsvorsitzender vor. Die Tätigkeit als Vorsitzender bedarf einer sozialen Kompetenz und setzt Fingerspitzengefühl voraus.

Dazu habe ich mir in den letzten Jahren das Vertrauen unserer Mitarbeiter und unserer Behördenleitung erworben.

Ich verfüge über eine Lebenserfahrung die man im Laufe der Jahre durch Kindeserziehung, Patchwork-Familie und Schule sowie Ausbildung der Kinder vermittelt bekommt.

In meiner Freizeit ist der Fußball mein Hobby Nr. 1 gewesen und bis heute geblieben. 36 Jahre spielte ich im Jugend- und Seniorenbereich aktiv Fußball. Davon habe ich zehn Jahre als Spielertrainer gearbeitet. In dieser Tätigkeit konnte ich zeigen, dass ich sehr gut mit verschiedenen Menschen, verschiedenen Charakteren und verschiedenen Altersgruppen arbeiten und sie motivieren kann.

Mit Beendigung meiner sportlichen Laufbahn wurde ich Vorsitzender des FV Rennerod und des Vereinsrings Rennerod. Neben diesen Ehrenämtern blieb ich jedoch dem aktiven Fußballsport treu. Zurzeit spiele ich bei den Alt-Herren Rennerod und trainiere die F-Jugend der JSG Lasterbach/ Rennerod/Irmtraut/Seck.

Meinen Spaß an der Arbeit und am Ehrenamt ziehe ich aus der Arbeit mit Menschen. Es gibt nichts Schöneres, als im Team gemeinsam ein vorgegebenes Ziel zu erreichen. Ich bin ein Teamplayer – sportlich sowie auch in meinem Beruf.