Bürgergespräch Hellenhahn-Schellenberg

Am Samstag, den 22.03.2014 traf sich Patrik Heene im Marienhof in Hellenhahn-Schellenberg mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern um sich den Fragen, Wünschen und Anregungen der Mitbürger zu stellen.

Im Gespräch ging es unter anderem um die Versorgung der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. Da die kleinen Dorfläden immer seltener werden, sei es besonders für sie problematisch, sich eigenständig, ohne fremde Hilfe zu verpflegen. Die ungenügende Busverbindung Richtung Rennerod oder Höhn sei unter anderem ein großes Problem. Es wurde der Vorschlag unterbreitet, ein Servicetaxi einzurichten, das ein oder zweimal pro Woche zu den Geschäften in der Umgebung fährt. Das wäre vor allem für die Seniorinnen und Senioren ein wichtiges Angebot, nicht nur für die wöchentlichen Einkäufe, sondern auch für Arztbesuche. Möglich wäre auch, so wurde vorgeschlagen, dass einmal wöchentlich ein kleiner Markt im Ortskern stattfindet, um dort Obst, Gemüse, Brot, Käse und Wurst zu verkaufen. All diese Vorschläge seien jedoch, so Herr Osterkamp von EDEKA Höhn, nicht rentabel für die Supermärkte und nicht durch die Betreiber allein zu stemmen.

Patrik Heene fasste zusammen und betonte, dass es wichtig ist Ortsläden zu halten und diese auch weiterhin finanziell zu unterstützen. Das allein reiche jedoch nicht aus. In den nächsten Jahren muss die Unterstützung besonders für die älteren Menschen in unseren Dörfern immer weiter entwickelt werden. Neue Ideen und Konzepte sind notwendig.

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Ein weiteres Thema in der Diskussion war das Problem der leerstehenden Wohnhäuser in den Ortsgemeinden. Patrik Heene unterstützt die Bemühungen der Gemeinderäte und Bürgermeister, die Sanierung vorhandener Bausubstanz und die Bebauung von Baulücken in der Ortslage zu fördern. Er wies auch darauf hin, dass es ein Programm der Verbandsgemeinde gibt, welches den Kauf und die Renovierung von alten Häusern im Ortskern fördert und finanziell unterstützt.
Sollte von unbebauten Grundstücken oder unbewohnten Gebäuden eine Gefahr ausgehen, zum Beispiel durch überalterten Baumbestand, dann muss natürlich gehandelt werden. Auf Beschwerden in dieser Hinsicht aus der Versammlung bot Patrik Heene an, dieses Thema im Ordnungsamt anzusprechen und mögliche Lösungsvorschläge vorzubringen.

Ein Besucher des Bürgergesprächs merkte an, es sei problematisch, dass die Radwege in Richtung Rennerod nicht asphaltiert seien, auch gäbe es keinen zusammenhängenden Weg. „Zuerst muss man die Bundesstraße überqueren und das ist sehr gefährlich.“ Patrik Heene versprach, die Situation zu prüfen und sich dafür einzusetzen, dass die vorhandenen Radwege verbunden werden und auch die naheliegenden Gaststätten angebunden werden.

Immer wieder wird in den Gesprächen mit Bürgern und Firmenvertreten darauf hingewiesen, wie wichtig heute eine schnelle Internetanbindung ist. In Hellenhahn-Schellenberg wurde Patrik Heene darauf aufmerksam gemacht, dass nicht nur Betriebe davon betroffen seien, sondern auch Angestellte, die im Homeoffice arbeiten, da die großen Datenmengen nur schwer zu bewältigen seien.

Am Gespräch nahm auch die Bürgermeisterkandidatin für Hellenhahn-Schellenberg, Birgit Schmidt, teil, der Patrik Heene seine Unterstützung zusagte.

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Patrik Heene und Bürgermeisterkandidatin für Hellenhahn-Schellenberg Birgit Schmidt

Patrik Heene bedankte sich für die vielfältigen Anregungen und betonte, wie wichtig es sei, dass aus den Ortsgemeinden und von den Bürgerinnen und Bürgern immer wieder Denkanstöße und Verbesserungsvorschläge kämen.

Bericht: Jana Hermann

Besuch Firma Friatec AG Rennerod

Der Besuch bei der Firma Friatec war für Patrik Heene ein ganz besonderes Erlebnis. Hier hat er seine erste Berufsausbildung begonnen. In der damaligen VKP erlernte er das Handwerk des Drehers und war nach Abschluss der Ausbildung dort als Dreher beschäftigt.

Beim Gespräch und Rundgang mit Jürgen Weinerth, Leiter Division Pumpen, und Jörg Schäfer, Leiter Materialwirtschaft, zeigte sich Patrik Heene beeindruckt von der Entwicklung, die der Betrieb in den letzten Jahren genommen hat. Nachdem er und sein Team nun bereits einige Firmen besucht haben, fasst Heene zusammen: „Es ist eine Riesenfreude, zu sehen, wie engagiert und innovativ unsere heimischen Unternehmen sind! Das macht Mut für die Zukunft!“

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Jörg Schäfer, Leiter Materialwirtschaft, Jürgen Weinerth, Leiter Division Pumpen, Patrik Heene

Die Firma Friatec wurde 1857 gegründet. 1978 erfolgte eine erste Beteiligung an der Vereinigte Kunststoffpumpen GmbH (VKP) in Rennerod. Heute gehört das Werk in Rennerod zur „Division Rheinhütte Pumpe“, die an mehreren Standorten Pumpen aus Metall, Keramik und Kunststoff herstellt. In Rennerod werden Kunststoffpumpen in verschiedensten Ausführungen und auf Kundenwunsch gefertigt. 75 % der Produktion wird außerhalb Europas, vor allem im mittleren Osten und Asien, vertrieben.
Jürgen Weinert ist überzeugt davon: „Ein Ende der Entwicklung im Kunststoffbereich ist noch nicht erreicht.“ Es geht hier um ein Hochtechnologieprodukt, das immer weiter entwickelt wird.

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Friatec hat insgesamt etwa vierhundert Mitarbeiter, davon achtzig in Rennerod. Hier werden sechs junge Menschen ausgebildet. Erfreulich ist, dass inzwischen auch mehr Mädchen in diese klassische „Männerdomäne“ gehen.
Die Firma muss sich aktiv um Nachwuchs, vor allem Facharbeiter und Facharbeiterinnen, bemühen, um in Zeiten der geburtenschwachen Jahrgänge genügend qualifiziertes Personal zu haben.
Zurzeit werden zum Beispiel immer noch Zerspaner und Schweißer gesucht.
Herr Schäfer und Herr Weinerth informierten Patrik Heene und seine Begleiter darüber, dass Zertifizierungen und Qualitätsmanagement immer wichtiger werden. Manche Kunden führen sogar eigene Zertifizierungsmaßnahmen durch. Ebenso wichtig sind Arbeitsschutz- und Umweltmanagement. Ab 2015 wird es bei Friatec auch ein Energie-und Umweltschutzmanagementsystem geben.
Alle diese Maßnahmen und die kürzlich getätigten Investitionen in neue Fertigungstechnologie sichern auch weiterhin die Qualität der Produkte und nicht zuletzt der Arbeitsplätze in Rennerod.

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Patrik Heene freute sich über die offene und freundliche Atmosphäre des Besuchs bei „seiner alten Firma“ und versprach, sich auch nach einer Wahl als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod für die Belange der Betriebe einzusetzen.
Einen ganz konkreten Wunsch der Firma Friatec nahm er direkt mit: Schneller Internetzugang. Immer wieder wird dies bei den Firmenbesuchen angesprochen. Patrik Heene wird alles tun, was in den Möglichkeiten der Kommunalpolitik liegt, damit dieser heute so wichtige Standortfaktor in der Verbandsgemeinde Rennerod den Unternehmen zur Verfügung steht.

Bericht: Uwe Hermann

Bürgergespräch Homberg

Zum Bürgergespräch in Homberg wurde Patrik Heene von Ortsbürgermeister Michael Gräb und etlichen Bürgerinnen und Bürgern sehr herzlich empfangen. In einer kurzen Rede stellte sich Patrik Heene vor und erläuterte, was ihm kommunalpolitisch besonders am Herzen liegt.

Dabei hob er unter anderem die Bedeutung der Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde hervor. „Ich weiß, wie engagiert Michael Gräb, die Homberger und viele andere in unseren Orten sich für die Jugend einsetzen! Dafür bedanke ich mich sehr herzlich!“
Patrik Heene weiß, wovon er spricht, trainiert er doch seit Jahren Kinder in der JSG Lasterbach/Rennerod/Irmtraut/Seck.

hombergOrtsbürgermeister Michael Gräb begrüßt Patrik Heene im DGH Homberg

So wichtig auch die Jugendarbeit der Vereine, Kirchen und das Engagement einzelner Mitbürgerinnen und Mitbürger seien, man könne nicht alle Last auf das Ehrenamt laden. Deshalb sei es gut, dass die Verbandsgemeinde sich finanziell an der Jugendarbeit im „Haus der Familie“ der Stadt Rennerod beteiligt.

Patrik Heene erläuterte, dass aber ein Jugendpfleger fehlt, der in enger Zusammenarbeit mit den Schulen, Ortsgemeinden und Vereinen, die Kinder in den Ortsgemeinden betreut, frühzeitig Konfliktpotential erkennt und gegensteuert. Diese Aufgabe und Arbeit könne kein Jugendraum in einer Gemeinde erfüllen. Er sagte wörtlich: „Wir benötigen eine Jugendarbeit die gezielt in Absprache mit den Bürgermeistern, Schulleitern und unserem Jobfux vor Ort ansetzt. Dafür mache Ich mich stark.“

Deshalb fordert Patrik Heene die Einstellung eines zweiten Jugendpflegers, der vor allem die Jugendarbeit in den Ortsgemeinden koordinieren soll.

Weitere Themen in der Diskussion in Homberg waren der Wahlkreiszuschnitt und die Umgehungsstraße für Rennerod. Zum Thema Wahlkreiszuschnitt gibt es auf der Homepage von Patrik Heene eine Stellungnahme: Wahlkreisneuordnung: SPD Rennerod sorgt für Klarstellung.

Es wurde auch darüber gesprochen, welche Rolle die Parteien in der Kommunalpolitik spielen sollten. Patrik Heene sagte dazu: „Ich bin zwar selbst Mitglied in der SPD, aber das sollte in der Politik vor Ort keine Rolle spielen. Die Einstellung eines Menschen hängt nicht vom Parteibuch ab, sondern von dem Menschen selbst. Eine soziale Einstellung ist wichtig. Das brauchen wir in der Kommunalpolitik. Dies gilt natürlich noch mehr für den Bürgermeister der Verbandsgemeinde, der Ansprechpartner für alle Bürger sein muss.“

Bericht: Uwe Hermann

Wahlkreisneuordnung – SPD Rennerod sorgt für Klarstellung

Wahlkreisneuordnung ist keine Erfindung einer Partei –

Kandidat Patrik Heene plädiert für ein sachgerechtes Miteinander

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Durch Stellungnahmen von VG-Bürgermeister Werner Daum und der örtlichen CDU – sowie den entsprechenden Presseberichten – sieht der SPD Ortsverein Rennerod die Diskussion um eine Neuordnung der Wahlkreise zur Landtagswahl in eine völlig falsche Richtung abdriften. Vorsitzender Hans-Jürgen Heene (Rennerod) zeigte sich entsprechend verärgert und verwundert über das anscheinend mangelnde Fachwissen der örtlichen CDU: „Es wird so getan, als ob die SPD aus politischen Gründen eine Neuordnung anstrebe. Dabei dürfte auch in der CDU bekannt sein, dass mit diesem Vorhaben lediglich ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVG) vom 31. Januar 2012 umgesetzt werden soll“. In der Sache ist zudem keine Entscheidung gefallen; der Umsetzungsprozess ist noch in Gang.

Der SPD-Kandidat für das Amt des VG-Bürgermeisters Patrik Heene ruft daher auch zur Versachlichung der Diskussion auf: „Ich halte – wie übrigens der gesamte SPD-Ortsverein – nichts von einer Angliederung der VG Rennerod an den Wahlkreis 1 (Betzdorf/Kirchen). Um dies zu verhindern wäre es sinnvoll einen parteiübergreifenden Gegenvorschlag zu erarbeiten, anstatt sich auf lokaler Ebene gegenseitig das Leben schwer zu machen.“ Die SPD stehe für einen solchen Dialog bereit. Patrik Heene vermisst in den Erklärungen der CDU auch die notwendigen – und durchaus vorhandenen – Hintergrundinformationen.

Fakt ist, dass das BVG-Urteil auf einen in etwa gleichgroßen Zuschnitt der Wahlkreise abzielt und lediglich eine Abweichung von der durchschnittlichen Bevölkerungszahl aller Wahlkreise von maximal 25 Prozent zulässt. Dies war Ausgangspunkt zu Überlegungen, die Wahlkreise neu zu ordnen. Nach dem Urteil haben alle Fraktionen dem Wissenschaftlichen Dienst des Landtages einen Prüfauftrag erteilt. Dieses Gutachten soll unter anderem herausarbeiten, was für eine rechtlich unanfechtbare Wahl umgesetzt werden muss. Auf Grundlage dieses Gutachtens wird dann entschieden, welche Veränderungen vorgenommen werden müssen. Patrik Heene wörtlich: „Wer sich in dieser Sache die Fakten vor Augen hält, der kommt schnell zur Erkenntnis, dass das Thema nicht als Wahlkampfmunition dient.“

Besuch Villa Sonnenmond Neustadt

Ein Dorf im Dorf besuchte Patrik Heene, Bürgermeisterkandidat für die Verbandsgemeinde. Wie ein Dorf ist das Seniorenheim Villa Sonnenmond in Neustadt eingerichtet, durch das der Pflegedienstleiter Jens Ickenroth Heene und seine Begleiter führte. Überall gibt es eingerichtete Sitzgelegenheiten, gepflasterte Wege, Bäume und Straßenlampen. Die Flure heißen „Westerwaldsteig“, „Kapellenweg“, „Waldweg“ und ähnlich. Es gibt eine Poststelle, einen Frisör, ein Dorfgemeinschaftshaus (Gemeinschaftsraum), ein Bürgermeisteramt (die Verwaltung) und vieles mehr.

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Das ganze Haus ist eingerichtet mit Zeugnissen der Vergangenheit und künstlerischen Arbeiten, die die Inhaber Helmut und Birgit Becher in vielen Jahren zusammengetragen haben. An jeder Ecke ist etwas anderes zu entdecken.

Helmut Becher beschreibt das Konzept: „Gemäß unserer Philosophie unterstützen wir Menschen im Alter, selbständig in einem behaglichen, harmonischen und vertrauten Umfeld zu leben. Jeder kann in unserem Haus nach seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen betreut werden.“

Jens Ickenroth legt Wert darauf, dass hinter dem Ambiente aber ein hochmodernes Pflegesystem steht. „Das ist schließlich unsere zentrale Aufgabe!“ Das Haus verfügt über 53 Einzel- und 9 Doppelzimmer mit Dusche und WC, zum Teil mit Balkon.

Zurzeit wohnen 71 Menschen hier, die von insgesamt 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut werden. Nahezu alle Dienstleistungen werden im Haus selbst erbracht, es gibt kein „Outsourcing“. 47 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der eigentlichen Pflege beschäftigt. Die übrigen verteilen sich auf die Küche, Hauswirtschaft, Technik usw.

sonnenmond2Patrik Heene, Michael Dielmann, Jens Ickenroth, Willi Luckenbach, Hans-Jürgen Heene, Helmut Becher

Natürlich gibt es bei so vielen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auch mal Probleme. Wichtig ist deshalb, dass das Team an einem Strang zieht. Dazu hilft die gemeinsame Philosophie, der sich alle verpflichtet haben. Die Einstellung zur Pflege, vor allem zu den Menschen, die betreut werden, versuchen das Ehepaar Becher und Jens Ickenroth auch an die vierzehn Auszubildenden weiterzugeben.

Am System der Ausbildung muss allerdings weiter gearbeitet werden, erklärte Birgit Becher. Es würden deutlich mehr einjährige Ausbildungen (Altenpflegehelfer) absolviert als die volle dreijährige Qualifikation zum Altenpfleger bzw. Altenpflegerin. Die Anforderungen des Pflegeberufs seien aber so gestiegen, dass die gründlichere Ausbildung sehr wichtig sei.

Helmut Becher wies darauf hin, dass „wir uns noch zu Tode prüfen“. Weit über ein Dutzend verschiedene Überprüfungen müssen jährlich absolviert werden. Natürlich sei es wichtig, die Qualität der Einrichtung und der Pflege zu garantieren und zu erhalten. Allerdings müsse der Aufwand für die Prüfungen und die Verwaltung in vernünftigen Grenzen gehalten werden.

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Der Besuch fand in einer freundschaftlichen und lockeren Atmosphäre statt (wie man an obigem Bild sieht). Patrik Heene freute sich über die interessanten Informationen. Viele der angesprochenen Probleme seien sicher nicht auf Verbandsgemeindeebene zu lösen. Der Einblick in die Arbeit eines Seniorenheims stelle aber einen wichtigen Baustein für den Blick auf die sozialen Belange in der Region dar. Heene dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege, die einen unverzichtbaren Dienst an den anvertrauten Menschen leisteten. Er fasste zusammen: „Ich bin stolz, dass wir solche Einrichtungen in der Verbandsgemeinde haben!“

“Villa Sonnenmond” GmbH
Senioren- & Pflegezentrum Becher
Am Stein 20
56479 Neustadt / Ww.
Tel.: 0 26 64 / 99 57 – 0
Fax: 0 26 64 / 99 57 – 150
Email: info@villa-sonnenmond.de
www.villasonnenmond.de

Bericht: Uwe Hermann

Gespräch Altes Kurhaus Seck

In der Verbandsgemeinde Rennerod gibt es eine Vielzahl an sozialen Einrichtungen. Eine der wohl traditionsreichsten und bekanntesten ist das „Alte Kurhaus“ in Seck. Patrik Heene besuchte diese Wohnstätte für 15 geistig- und lernbehinderte Frauen und Männer. Der Bürgermeisterkandidat für die Verbandsgemeinde diskutierte unter anderem mit Manfred – einem ausgewiesenen Bayernfan – über Fußball. In fröhlicher Runde berichteten die Bewohner und die Mitarbeiterinnen unter der Leitung von Ute Appel über das gemeinsame Leben im Haus.

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Das „Alte Kurhaus“ gehört zur Gemeinnützigen Gesellschaft für Behindertenarbeit und arbeitet nun bereits seit 30 Jahren in Seck. Eine Außenstelle wird in Rennerod in der „Alten Gendarmerie“ betrieben. Dazu gehören vier Wohnungen „Betreutes Wohnen“ für bis zu fünf Mieter und zwei stationäre Wohngruppen mit neun Bewohnern. Auch Manfred wohnt seit letztem Jahr in Rennerod. Die „Alte Gendarmerie“ ist ein einzigartiges Modellprojekt in Rheinland-Pfalz, in dem zum ersten Mal ambulante und stationäre Wohngruppen zusammengefasst werden.

Mit viel Vorfreude, aber auch mit einem weinenden Auge, berichtete Ute Appel vom 2015 bevorstehenden Umzug nach Westerburg in das „Alte Katasteramt“, wo zusätzliche sieben Plätze eingerichtet werden. Es tue weh, das traditionsreiche Kurhaus aufgeben zu müssen. Allerdings wird das Haus in Westerburg zurzeit grundsaniert und erfüllt damit in bester Weise die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner, wie auch der Mitarbeiterinnen.

Das „Alte Kurhaus“ sei außerdem sanierungsbedürftig geworden. Im neuen Haus würden dann alle Auflagen erfüllt: Zimmergröße, nur zwei Bewohner pro Bad, Barrierefreiheit …

Zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählen zehn Personen in Seck, die alle den Umzug nach Westerburg mitmachen werden, und sechs Personen in der Außenstelle in Rennerod. Das Team besteht aus pädagogischen und pflegerischen Fachkräften, die im Schichtdienst die Bewohner und Bewohnerinnen betreuen.

Zum Personal gehören außerdem eine Hauswirtschafterin und zwei Hilfskräfte sowie ein Hausmeister. Hinzu kommen immer wieder Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen im Freiwilligen Sozialen Jahr, im Bundesfreiwilligendienst oder im Praktikum für sozialpädagogisch-erzieherische Berufe.

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Auf der Homepage wird das Konzept der Arbeit beschrieben: Dem pädagogischen Konzept liegt der Normalisierungs- und Integrationsgedanke zugrunde. Die Bewohner und Bewohnerinnen werden gut betreut, ohne „überversorgt“ zu werden. Ihr Selbstwertgefühl wird gestärkt, sie lernen so weit wie möglich ohne fremde Hilfe auszukommen und ein eigenständiges Leben zu führen.

Sie können sich nach ihren Fähigkeiten entwickeln und dabei in der Wohnstätte dauerhaft (auch im Rentenalter) leben bzw. schrittweise in eine ambulante Wohnform wechseln.

Das Stichwort Inklusion, dass heute fast schon inflationär gebraucht wird, spiele in der Arbeit immer wieder eine Rolle, berichtete Ute Appel. Allerdings müsse man auch heute noch viel früher ansetzen. Immer noch sei Behinderung ein Tabuthema. Viele Menschen scheuen davor zurück, es wird verschwiegen und ausgewichen. Selbst junge Menschen, die einen sozialen Beruf ergreifen wollen, würden lieber in andere Arbeitsbereiche gehen, als in die Arbeit mit Behinderten.

Patrik Heene bedankte sich für den angenehmen Besuch und die vielen interessanten Informationen. Er versprach, sich auch als Bürgermeister für die sozialen Belange der Bürgerinnen und Bürger einzusetzen. Mit viel Händeschütteln und Umarmungen wurden die Besucher von Bewohnerinnen, Bewohnern und Mitarbeiterinnen verabschiedet.

Wohnstätte „Altes Kurhaus“
Bereichsleitung: Ute Appel
56479 Seck
Tel.: 0 26 64 / 99 20 91
Fax: 0 26 64 / 99 20 92
www.gfb-hachenburg.de

Bericht: Uwe Hermann

Patrik Heene besucht Firma Rompf Bestattungen in Willingen

Im ganzen oberen Westerwald und weit darüber hinaus ist die Firma Rompf Bestattungen in Willingen bekannt. Patrik Heene besuchte die Firma, die seit 1898 als Familienbetrieb besteht. Die Brüder Volker und Wolfgang Rompf – Enkel des Firmengründers Otto Rompf – begrüßten ihn und seine Begleiter herzlich und führten durch den Betrieb.

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Marc Hermann, Wolfgang Rompf, Hans-Jürgen Heene, Tobias, Matthias und Volker Rompf, Patrik Heene

Dreizehn Beschäftigte hat Rompf Bestattungen heute insgesamt, und ist trotzdem ein Familienbetrieb geblieben. Sieben Mitglieder aus den Familien der beiden Chefs arbeiten im Betrieb, der als kleine Tischlerei begonnen hat und sich später auf die Sargherstellung und dann auch das Bestattungsgeschäft konzentrierte.

In der Sargfabrik werden jährlich 170 Festmeter Holz verarbeitet. Das Holz wird als Stammholz gekauft, in einem nahe gelegenen Sägewerk geschnitten und dann im eigenen Betrieb weiterverarbeitet. Von der Trocknung, dem Zuschnitt, Hobeln, Schleifen, Verzieren, Zusammenbauen des Sarges, über die Lackierung bis hin zur Ausstattung des Sarges mit Innenverkleidung und Griffen, wird alles in Handarbeit in der Sargfabrik in Willingen gefertigt.

Volker Rompf berichtete, dass etwa 60 Prozent der Särge, die in Deutschland benötigt werden, aus dem Ausland eingeführt werden. Die Sargherstellung in einem Familienbetrieb ist auch deshalb kein einfaches Geschäft.

rompf2Führung durch die Sargfabrik

Das zweite Standbein des Betriebes ist die „Dienstleistung Bestattung“. Angehörige können alle Leistungen, die durch einen Sterbefall in der Familie nötig werden, aus einer Hand bekommen. Vom Druck der Trauerkarten, Beschriftung von Grabkreuzen über die Ausheben eines Grabes, Organisation der Trauerfeier bis zum Herrichten des Grabes kann die Firma Rompf alle Aufgaben übernehmen.

Wolfgang Rompf erklärte, eine besondere Belastung der Mitarbeiter entstehe dadurch, dass sie jederzeit – 24 Stunden täglich und sieben Tage wöchentlich – bereit stehen müssen. Ganz abgesehen davon, dass so manche mit diesem Beruf verbundene Aufgabe, nicht angenehm ist. Die Chefs sind, gerade auch wegen der Belastungen für ihre Familien, froh, dass inzwischen auch die vierte Generation in den Betrieb eingestiegen ist. Mit den Urenkeln des Gründers, Matthias, Tobias und Andreas, ist sichergestellt, dass die Firma Rompf auch in Zukunft weiterbestehen wird.

Patrik Heene und seine Begleiter erfuhren auch von den Veränderungen in der Bestattungskultur, die im Westerwald ebenfalls deutlich spürbar sind. Bekannt ist inzwischen weithin, dass Urnenbeisetzungen in den letzten Jahren mehr und mehr gewünscht werden. Viele Ortsgemeinden, die in der VG Rennerod üblicherweise Träger der Friedhöfe sind, haben darauf reagiert und Urnengräberfelder oder Urnenwände eingerichtet. Allerdings scheint der Höhepunkt dieses Trends erreicht.

rompf3Im Andachtsraum

Bestattungen werden heute immer individueller gestaltet. Aufgrund dieses Wunsches der Angehörigen müssen auch in einem Bestattungsunternehmen Anpassungen vorgenommen werden. Technische Einrichtungen für die Einspielung von Musik, Bildern oder Videos müssen angeschafft werden. Die Firma Rompf stellt einen Andachtsraum zur Verfügung in dem auch ganze Bestattungsfeiern vorgenommen werden können. Außerdem arbeitet die Firma mit mehreren Bestattungsrednern zusammen. Auch wenn in unserer Region noch die meisten Beerdigungen von den Kirchen, sprich den Pfarrern, durchgeführt werden, gibt es doch mehr und mehr Menschen, die keine kirchliche Bindung mehr haben. Das hat auch Auswirkungen auf die Bestattung.

Wichtig ist für Volker und Wolfgang Rompf die Vernetzung. Patrik Heene stimmt dem ausdrücklich zu. Kontakte und Absprachen zwischen den Bestattern und den Ortsgemeinden, der Verbandsgemeinde, Kirchengemeinden und anderen Beteiligten können helfen, in Zukunft auf die Bedürfnisse der Bevölkerung einzugehen. Gerade was die Ausstattung der Friedhöfe, die Einrichtung der Gräber, Urnengräber usw. angeht oder auch die Einrichtung von Waldfriedhöfen oder Wiesengräbern oder die Frage nach der Bestattung von muslimischen Mitbürgern, stellt die Bestatter und auch die Kommunen vor Herausforderungen.

rompf4Patrik Heene bedankte sich für die herzliche Aufnahme durch die Familien Rompf und versprach, sich gemeinsam diesen Herausforderungen zu stellen.

Rompf Sargfabrik-Bestattungen GmbH
Bergstrasse 1a+b
D- 56479 Willingen/Ww
Tel.: 02667-247
Telefax: 02667-1388
E-Mail: rompf-willingen@t-online.de
Web: http://www.rompf-bestattungen.de/

Bericht: Uwe Hermann

Bürgergespräch in Willingen

Am vergangenen Samstag traf sich Patrik Heene zum Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern im Heimatstübchen in Willingen. In der gemütlichen Atmosphäre des Cafés, die Inhaber Hans-Jürgen Pletz mit seiner Familie geschaffen hat, sprach der Kandidat für die Verbandsgemeinde-Bürgermeisterwahl Themen an, die für ihn von zentraler Bedeutung sind.

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Von bürgernaher Verwaltung, über die Ansiedlung von Gewerbe bis hin zum Tourismus reichten seine Ausführungen. Die Besucher spürten deutlich, wofür sein Herz besonders schlägt. Intensiv beschäftigte sich Patrik Heene mit dem Bereich Bildung und Jugendarbeit. Leidenschaftlich trat er für die flächendeckende Einführung der Ganztagsschule und für die Einstellung eines zweiten Jugendpflegers ein.

Wörtlich sagte Heene: „Was uns fehlt ist jemand, der in enger Zusammenarbeit mit den Schulen, Ortsgemeinden und Vereinen, die Kinder in unseren Gemeinden betreut, frühzeitig Konfliktpotential erkennt und gegensteuert. Wir benötigen eine Jugendarbeit die gezielt in Absprache mit den Bürgermeistern, Schulleitern und unserem Jobfux vor Ort ansetzt. Dafür mache Ich mich stark.“

Auch der Brandschutz ist ein wichtiges Anliegen des Bürgermeisterkandidaten. Eindringlich beschrieb er die Aufgabe der Verbandsgemeinde auch in Zukunft für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Dafür sind die Freiwilligen Feuerwehren ein Garant. Es gilt dafür zu arbeiten, dass auch weiterhin junge Menschen den Weg in die Wehren finden und sich für ihre Mitmenschen engagieren. Außerdem hob Patrik Heene die besondere Bedeutung der Wehren für die Dorfgemeinschaft heraus.

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Patrik Heene stellte den interessierten Zuhörern auch seinen persönlichen Werdegang vor, der ihm eine vielfältige Lebenserfahrung gegeben hat. Er endete mit den Worten: „Ich bin überzeugt davon: Mit all diesen Erfahrungen, die ich in meinem Leben gemacht, und den Fähigkeiten, die ich gelernt habe, bin ich gut gerüstet für die Aufgaben eines Bürgermeisters der VG Rennerod. Deshalb bitte ich Sie, mir die Möglichkeit zu geben, unsere gemeinsam entwickelten Ideen in den nächsten Jahren anzugehen und im Team Zukunft zu gestalten.“

Im anschließenden Gespräch wurde intensiv diskutiert. Es kamen sehr verschiedene Themen zur Sprache.

Eine der ersten Fragen betraf die Neuordnung der Wahlkreise. Patrik Heene stellte klar, dass auch er gegen eine Zuordnung der Verbandsgemeinde Rennerod zum Wahlkreis 1 (Betzdorf/Kirchen) ist. Allerdings ist dies keine parteipolitische Frage und noch lange nicht entschieden. (Weitere Informationen dazu folgen in der Presse und auf der Homepage von Patrik Heene.

Ein weiteres Thema war die Umgehungsstraße für die Stadt Rennerod und weitere Umgehungen (angesprochen wurde zum Beispiel Nister-Möhrendorf). Patrik Heene antwortete offen und ehrlich: „Ich würde gerne sagen, dass ich mich für eine Umgehung für alle betroffenen Orte in der Verbandsgemeinde einsetze. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich dafür in absehbarer Zeit keine realistische Chance sehe. Deshalb muss für uns Priorität haben, die Umgehung Rennerod umzusetzen.“

Es wurde darauf hingewiesen, dass Anwohner der Bundesstraßen Zuschüsse für Lärmschutzmaßnahmen beantragen können. In diesem Zusammenhang ging es dann auch um die Frage der Bebauung der Ortskerne und die Ortskernsanierung. Immer wieder wurde darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, dass die Bürgerinnen und Bürger ausreichend informiert werden über mögliche Zuschüsse zu Bau, Sanierung usw.

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Schließlich wurde auch noch das Thema Gesundheitswesen angeschnitten. Natürlich liegt vieles in diesem Bereich nicht im Einflussbereich einer Verbandsgemeinde. Allerdings diskutierte die Runde im Heimatstübchen über die Möglichkeiten, die die Verbandsgemeinde hat, um die zurzeit noch gute ärztliche Versorgung auch für die Zukunft zu sichern. Patrik Heene verwies auf ein Projekt des Landes, das angehende Ärzte zu einem Praktikum auf dem Land motivieren will. Ein weiteres Projekt ist die Kostenübernahme der Ausbildung von medizinischen Fachangestellten („Arzthelferinnen“) zu Versorgungsassistenten und Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis.

Von Seiten der Gesprächsteilnehmer wurde auch auf die besondere Bedeutung von gesunder Ernährung hingewiesen. Hier hätten die Kindertagesstätten und Schulen eine große Aufgabe. Auch eine Beratung der Eltern sei wichtig.

Patrik Heene bedankte sich herzlich für das Gespräch. Es seien gute und wichtige Anregungen gegeben worden, die er gerne aufgreifen werde.

Café Restaurant Heimatstübchen
Brigitte & Hans-Jürgen Pletz
Südstraße 3
56479 Willingen/Westerwald
Telefon: 02667-969024
Fax: 02667-969025
eMail: info@heimatstuebchen.de
www.heimatstuebchen.de

Bericht: Uwe Hermann

Patrik Heene besucht Estrichbaufirma Greb in Hellenhahn

VG-Bürgermeisterkandidat Patrik Heene beginnt eine Reihe von Firmenbesuchen

Hellenhahn, 25.02.2014

Patrik Heene, Kandidat zur Wahl des Bürgermeisters der VG Rennerod, besuchte am Dienstag die Firma Greb Estrichbau in Hellenhahn. Erfreut hörten Heene und seine Begleiter, Inhaber Andreas Greb seine Erfahrungen als Unternehmer zusammenfassen: „Ich fühle mich wohl in Hellenhahn.“ Eine positive Lebenseinstellung sei ihm wichtig. Das helfe auch bei den Problemen und Schwierigkeiten, die es in der Selbständigkeit schon mal gebe.

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Daniel Haas, Hans-Jürgen Heene, Andreas Greb, Patrik Heene, Jürgen Frensch

Andreas Greb gab interessante Einblicke in sein Unternehmen. Er leitet die Firma seit einigen Jahren gemeinsam mit zwei seiner Töchter. Eine steht kurz vor der Prüfung zur Estrichlegermeisterin und möchte in diesem Handwerk Sachverständige werden. Die Kernmannschaft des Unternehmens besteht aus sechs Angestellten, die in zwei Kolonnen die Arbeiten durchführen. Dazu kommen immer wieder auch Subunternehmen, wenn größere Aufträge bewältigt werden müssen.

Überrascht erfuhren die Besucher – unter ihnen das Hellenhahner VG-Ratsmitglied Jürgen Frensch, selbst Handwerker – dass Greb Estrichbau lange Zeit auf dem Flughafen Köln/Bonn tätig war und auch bereits Hochhausbaustellen mit fast 30 Stockwerken mit Estrich belegt hat. Die Firma ist im Umkreis von ca. 150km tätig. Andreas Greb wünscht sich deshalb auch eine Verbesserung der Verkehrsanbindung der Region Rennerod. Bei Patrik Heene fand er damit offene Ohren, insbesondere im Blick auf einen Ausbau der B255 und B414.

„Das wusste ich gar nicht!“ sagten die Besucher wie aus einem Munde, als Herr Greb berichtete, dass der Westerwald sozusagen das Zentrum des Estrichbaus in ganz Deutschland sei. Im Westerwaldkreis gebe es insgesamt 58 Estrichbaufirmen. Im Neubau des Firmengebäudes, den die Gruppe gemeinsam besichtigte, wies Andreas Greb darauf hin, dass er auch einen Schulungsraum plane. „Die Kollegen aus der Schweiz, Österreich und anderen Ländern kommen zu uns um zu lernen wie man Designestrich verlegt.“ Dafür brauche ich diesen Raum. Designboden ist ein speziell versiegelter Estrich, der verhärtet und geschliffen wird, so dass keine weiteren Bodenbeläge mehr nötig sind.

Als den Besuchern die beiden Hunde auf dem Firmengelände auffielen, erzählte Herr Greb schmunzelnd, das sei nötig wegen der Einbrüche, die es schon gegeben habe. Vor etwa 10 Jahren seien beide Estrichpumpen im Wert von jeweils fast 40.000 Euro gestohlen worden. Acht Jahre später habe die Polizei ihn angerufen. „Die haben gesagt, die Pumpen sind wieder aufgetaucht“, sagt Andreas Greb lachend, „und fragten, ob ich sie wiederhaben wollte.“

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Andreas Greb und Patrik Heene im Gespräch

Patrik Heene dankte Herrn Greb herzlich für das angenehme und aufschlussreiche Gespräch und sagte ihm und allen Gewerbetreibenden in der Verbandsgemeinde Rennerod seine Unterstützung zu. „Der Mittelstand und die kleineren Handwerksbetriebe und anderen Gewerbetreibenden sind das Fundament der Wirtschaft in unserem Raum! Dafür haben sie alle Unterstützung verdient!“, sagte Heene zum Abschied.

 

Greb Estrich GmbH
In der Wies 1
56479 Hellenhahn / Schellenberg
Tel. 0 26 64 / 9 01 85
Fax. 0 26 64 / 99 02 23
info@greb-estrich-gmbh.de
http://www.greb-estrich-gmbh.de/

 

Bericht: Uwe Hermann

Mit Erfahrung Zukunft gestalten

SPD will ihre Position im Hohen Westerwald stärken und Patrik Heene soll neuer VG-Chef werden

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Der SPD Ortsverein Rennerod hat die Weichen für den anstehenden Kommunal-Wahlkampf gestellt. Für die Wahlen am 25. Mai laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren; aber – so der Vorsitzende Hans Jürgen Heene bei einer Versammlung in Rennerod – „wir sind schon auf einem sehr guten Weg“. Die drei im Dezember eingerichteten Arbeitskreise (AK) präsentierten jetzt im Soldatenheim ihre Ergebnisse. Dabei wird es für die Kreistags-, Verbandsgemeinderats- und VG-Bürgermeister-Wahlen ein SPD-Programm „aus einem Guss“ geben.“

Berichte des AK „Organisation“ erstatteten Daniel Haas und Uwe Hermann. Sie bilden gemeinsam mit Willy Luckenbach und Michael Gräb das Wahlkampfteam für den Bürgermeister-Kandidaten Patrik Heene. Der Wahlkampf von Heene steht unter der Überschrift: „Mit Erfahrung Zukunft gestalten“. 23 Termine will er in den nächsten Wochen wahrnehmen. Geplant sind Firmenbesuche und flächendeckende Bürgergespräche. Drei Wahlstände in Rennerod und die Einbindung der neuen Medien (Facebook, Internet) runden die Strategie ab.

Für den AK „Themen“ berichtete Werner Burk. Vier Schwerpunkte haben die Renneroder Genossen hier herausgearbeitet: Bildung und Generationen, Finanzen und Verwaltung, Wirtschaft und Verkehr sowie Umwelt und Tourismus. Zu diesen Themen hat man im Detail bereits zahlreiche Vorschläge diskutiert, wobei das Wünschenswerte dem Machbaren untergeordnet wurde und bei allem auf eine solide Finanzierung wert gelegt wird. Schließlich gab Hans Jürgen Heene (AK „Liste“) einen Zwischenbericht zur Aufstellung der SPD-Liste für VG- und Stadtrat.